Test eines Heizwesten-Prototyps von Scubapro

Hallo Zusammen,

der Winter ist ja wirklich nicht länger aufzuhalten. Und so haben wir uns am Sonntag den Spaß gegönnt, mal wieder unseren Bodensee zu betauchen. Dieses Mal wieder von der Schweizer Seite – bei unseren Freunden am Hausriff der Tauchschule Divecorner.

Damit es nicht nur ein Süßwassertauchgang wird, haben wir zwei spannende Produkte ausprobiert. Zum einen den Heinrich Weikamps Tauchcomputer OSTC3 sowie einen Prototyp der neuen Heizweste von Scubapro.

Zum OSTC3 braucht man eigentlich nicht viel sagen. Dieser TOP Tauchcomputer ist schon länger am Markt und genießt durch ständige Weiterentwicklung und Software-Updates ein hohes Maß an Akzeptanz und Beliebtheit bei den Tauchern. Auch wenn der Preis hier nicht im Niedersegment zu suchen ist – der Preis ist mehr als gerechtfertigt. Mehr Informationen gibt es hier.

Spannender verlief der Test der Heizwesten-Prototypen aus dem Hause Scubapro. Vorneweg gilt es zu sagen, dass der Test den subjektiven Wärme-/Kälteempfinden der Taucher unterworfen war. Während Danny von Cavebase am Samstag einen langen Test durchführte, haben am Sonntag Frank & Roby die Heizweste getestet.

Danny kam für sich zum Schluß, dass die Heizweste (3-stufig) in der zweiten Stufe ein annehmbares Wärmegefühl sorgte. Stufe 1 = kaum spürbar, Stufe 2 = ich merke es und es ist angenehm, Stufe 3 = zu warm.

Frank & Roby haben festgestellt, dass Stufe 1 ein angenehmes Wärmeempfinden zulässt. In der Stufe 2 war ein zeitweiliges Abstellen nötig. Stufe 3 war einfach zu heiß. Alle drei hatten wir unter der Heizweste eine Lage Funktionsunterwäsche an.

Wie ist das System von Scubapro aufgebaut?
Eine schöne dünne Heizweste mit Reissverschluß erleichtert das Anziehen. Die Weste hat allerdings keine Ärmel. Die Wärmepads sind am Rücken angebracht und verlaufen parallel zur Wirbelsäule. Die Heizweste wird mit einem integrierten aufladbaren Akku (Ladegerät etc enthalten im Lieferumfang) betrieben. Der Akku wird in einer integrierten Akkutasche auf der linken Seite im Anzug mitgeführt.

Die Betriebsstufen werden durch eine große und einfach zu bedienende Drucktaste auf der Brust (integriert in die Weste) bedient. Jede Veränderung der Einstellung wird mit einem Vibrieren angezeigt. Ein unbemerktes Verstellen ist so nicht möglich! Einmal drücken = erste Heizstufe. Ein weiteres Mal drücken = zweite Heizstufe. Drittes Mal drücken = höchste Heizstufe. Aber egal aus welcher Stufe heraus: ein langes Drücken der Taste schaltet das Heizsystem aus. Also ganz einfach. Der Akku sowie die Anschlüsse sind sauber verarbeitet und sind wasserdicht. Einen befürchteten Wassereintritt muss niemand mit Kurzschluß und Verbrennungen fürchten.

Der Akku lässt sich über die abschraubbaren Anschlüsse einfach wieder aufladen. Da wir die Akkus über Nacht haben aufladen lassen, konnten wir keine detaillierten Ladezeiten benennen. Laut Info Beilage ca. 5h.

Die Heizweste selber ist aus einem weichen und anschmiegsamen Obermaterial gefertigt und fühlt sich gut an. Die Nähte waren sauber vernäht und es gibt keinen Grund der Beanstandung.

Hier ein Bild der Weste „am Mann“:

Wir werden weiter intensiv und tiefere Tauchgänge testen und wenn es Neues gibt, Euch zeitnah informieren.

Viele Grüße Euer Team
Sidemount-Forum.com

2 Gedanken zu „Test eines Heizwesten-Prototyps von Scubapro“

  1. Bin auch gespannt aber scheinbar geht der Trend doch immer mehr zu innenliegenden Akkus was mich doch sehr verwundert,…
    Aber scheinbar ist die Technik soweit das das gar kein allzugroßes Problem mehr darstellt,…

    Bin echt gespannt….

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