Ab in die Box!

Wer von Tauchen spricht, denkt meist an die angenehmen Seiten wie an den Tauchgang selbst, an die Erlebnisse und Entdeckungen, die man dabei hat oder machen kann. Weniger intensiv und emotional wird meist das Thema Aufbewahrung des Taucher-Equipments behandelt. Allerdings völlig zu Unrecht, denn die richtige und kompetente Lagerung der Tauchutensilien hat nicht unerheblichen Einfluss auf die Lebensdauer und den Zustand des Tauchzubehörs. Ideal wäre es, wenn man das Equipment in der Aufbewahrungsmöglichkeit auch transportieren kann, ohne große Umlagerungen vornehmen zu müssen.

Eine viel zitierte Möglichkeit ist eine Betonmischwanne oder Mörtelwanne. Meist sind sie rechteckig – es gibt sie auch in rund – aus Polyethylen gefertigt. Es gibt sie in verschiedenen Größen: 40, 60, 65 und 90 Liter. Die Betonmischwanne ist relativ leicht (jedenfalls im Vergleich zu älteren Versionen der Wanne aus Metall) und geräumig. Allerdings bieten sie keinen Schutz gegen Staub oder anderen Schmutz, da sie oben offen sind. Oben offen bedeutet auch, es ist nicht möglich, sie zu stapeln. Alternativ findet man häufig auch jene großen Kunststoff-Tüten eines renommierten schwedischen Möbelhauses, die neben langen Griffen recht geräumig und Wasser abweisend sind. Sie eignen sich gut zum Transportieren; jedoch kann man aufgrund der Instabilität nicht von Ordnung sprechen. Zugleich birgt diese Eigenschaft das Risiko, dass das Zubehör beschädigt wird – sei es durch das Anecken mit der Tasche oder durch gegenseitige Berührungen. Zudem braucht es bei einer solchen Tasche nur ein Griff, und die schöne und teure Ausrüstung ist gestohlen. Weder die Betonmischwanne noch die Tragetasche aus Schweden scheint eine ideale Lösung zu sein.

Eine dritte Möglichkeit, die noch nicht so verbreitet ist, jedoch immer beliebter wird, ist die Aufbewahrung des Taucher-Equipments in einer stabilen Aluminium-Box. Nicht nur die Werkstoffeigenschaften des Aluminiums selbst überzeugen, sondern auch die daraus gefertigten Boxen. Diese sind in verschiedenen Größen erhältlich, wasserdicht und vor allem rostfrei. Das bedeutet, dass es, durch den ständigen Wasserkontakt, keine Abnutzungserscheinungen gibt. Durch das qualitativ hochwertige Gummi im Deckel bietet die Box Schutz vor Verunreinigungen wie Staub und Feuchtigkeit. Die Wandstärke der Boxen liegt zwischen 0,8 und 1,0 mm, damit ist diese Aufbewahrungsmöglichkeit zugleich stabil und leicht (zwischen 3 und 8 Kg). So besteht auch kein Problem, die Boxen zu stapeln, falls mehr als eine benötigt wird. Das schafft Platz und Ordnung im Keller. Das Fassungsvermögen einer solchen Box kann von 40 bis 236 Liter reichen. Zusätzlich lassen sich die Boxen mit Rollen ausstatten und auf diese Weise bequem transportieren. Ein weiterer praktischer Zusatz ist die Möglichkeit, die Aluminium-Box mit einem Zylinderschloss-Set verschließbar zu machen. Somit ist das Taucherzubehör auch vor Langfingern gesichert. Wie Ihr Aluminium schnell und einfach reinigen könnt, erfahrt Ihr auf hilfreich.de. Damit drängt sich die Alu-Box als geeigneter und adäquater Aufbewahrungsort für Taucherzubehör auf.

Eine solche Aluminium-Box ist schwer im Einzelhandel zu finden. Ganz besonders diejenigen mit einer Wandstärke von 1,0 mm, da das normalerweise nur für Industrieboxen zutrifft. Damit Euer Tauchzubehör aber sicher gelagert und transportiert werden kann, könnt ihr Euch gerne mal im Aluboxen-Shop umsehen.

Autor: Martin

Dive now, work later! ;-)

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